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Abasár

Sie ist eine der ältesten Ortschaften des unteren Mátra- Gebietes.  In der Mitte des Dorfes reihen sich in Felsen geschnitzte Keller an, die den Saft der auf vulkanischem Boden gereiften Trauben verbergen.

Die Ortschaft, die am südlichen Fuß des Mátra- Gebirges, auf dem Hang des Kot-Bergs und im Tal des Bene-Bachs liegt, wird von Weinbergen umgeben. Aufgrund Funde von Ausgrabungen lässt sich feststellen, dass die Umgebung schon um 2500 v. Chr. bewohnt war. Bei der Landnahme bildete sie das Quartiergebiet der Aba-Familie, der Stephan I. Domänen gestiftet hatte. Daraus stammt der Name der Siedlung, in deren ersten schriftlichen Andenken 1261 das Dorf als Saár erwähnt wurde, 1901 erhielt sie ihren heutigen Namen. Das Dorf selbst wurde vom  Csaba und seinem Sohn, Sámuel Aba gegründet. Der König Sámuel Aba gründete hier auch ein königliches Mönchkloster, hier wurde er 1044 begraben, daran erinnert in einem Keller, in seiner angeblichen Grabstätte ein Marmorschild.  Während der Türkenherrschaft sank die Entwicklung des Dorfes zurück, erst im 18.Jahrhundert begann es wieder zu entwickeln. Im 19. Jahrhundert lebten die Menschen vorwiegend aus Weinanbau, Traubenpfropfreisveredlung und Weinherstellung, die auch heute das Hauptprofil des Dorfes bildet. In dem hauptsächlich nach seinen duftenden Weißweinen bekannten Dorf befinden sich zahlreiche Keller.