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Flora

Mátra ist eine waldige Gegend, mit abwechslungsreichen Waldassoziationen.

Ihre charakteristischsten Waldassoziationen sind die Steineichen- und Eichenwälder. Die Steineichen- und Eichenwälder werden auf der nördlichen Seite in der Höhe von 550 m, auf der südlichen Seite in der Höhe von 650 m durch Hagebuchen- und Eichenwälder, dann durch Buchenwälder ausgelöst. Über eine Höhe von 900 m befinden sich Hochberg- Buchenwälder auf den nördlichen Berghängen von „Kékes“, „Galyatető“ und „Piszkés-tető“.
Auf den nördlichen kühlen Berghängen von Mátra finden mehrere Hochbergsarten einen Lebensraum. Die schönste, montane Buchenwaldassoziation liegt auf der nördlichen Seite von „Kékes“. Hier lebt die rotblütige, stachelfreie Alm- oder Gebirgsrose. Auf den nördlichen Seiten bezeichnen die Linden-Murenanhangwälder und Klammwälder das individuelle Mikroklima. Unsere Pflanzenkuriosität ist die blaublütige, im Sommer blühende Gebirgswaldrebe. Auf Kiesböden ist Wald-Mondviola charakteristisch. Mehrere geschützte Tüpfelfarnen leben hier. Der lila Hainschwingel kann für ein Diluviums-Relikt auf den nördlichen Kanten betrachtet werden.
Auf den über eine dünne Nährboden verfügenden Andesitfelsen bildet sich ein offener Felsenrasen. Auf dem sich verdickenden Boden wächst ein sich stufenweise abschließende Felsenrasen mit den Populationen Felsen-Hainschwingel und Angergras.
Auf den artenreichen Gebirgswiesen von Mátra kommen unter anderen Bitterwurzel, schwarze Anemone und Handlkraut vor.
Auf der südlichen Seite von Mátra bilden die wärmeliebenden Eichenwälder und Ahorn-Löß- Eichenwälder Übergangpopulationen mit Wald-Steppenelementen. Diese sind zum Beispiel auf „Dobogó“ bei Mátrafüred zu sehen.